Archiv für den Autor: Ole Wintermann

Ole Wintermann

Über Ole Wintermann

Dr. Ole Wintermann hat für die Bertelsmann Stiftung die Plattform Futurechallenges.org aufgebaut. Er ist Co-Founder der Menschenrechtsplattform www.weye.info und befasst sich mit der Fragen der Globalisierung, der Demografie, der Freiheit des Netzes und der Zukunft der Arbeit. Als Blogger findet man ihn auf www.globaler-wandel.eu, www.arbeiten4punkt0.org und www.netzpiloten.de Auf Twitter kann man ihn unter @olewin folgen. Alle weiteren Infos finden sich hier: https://about.me/olewintermann

Foto: Internet und Gesellschaft Collaboratory

Abschlussveranstaltung der Initiative #DigitaleRegion am 1.12.2016 in Berlin

Da sich die Aktivitäten im Moment etwas überschneiden, wir den Leserinnen des Blogs aber die Möglichkeit bieten wollen, auf dem Laufenden zu sein, weichen wir gegenwärtig etwas von unserem freitäglichen Veröffentlichungsmodus ab. 

Am 1.2. findet die Abschlussveranstaltung der gemeinschaftlichen Initiative zur Digitalisierung der ländlichen Räume statt. Wir hatten uns an dieser Initiative beteiligt, um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in der Region bei der Digitalisierung der ländlichen Regionen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir laden daher interessierte Leserinnen zur Präsentation der Ergebnisse (Studie, Umfrage, Workshops, Handlungsempfehlungen) ein. 

Das Colab als Themeninitiator schreibt hierzu:

Donnerstag | 01. Dezember 2016 | 15:00 – 19:00 Uhr

Palisa.de | Palisadenstraße 48 | 10243 Berlin

Google Maps | Anfahrtsbeschreibung

Das CoLab und Unternehmen für die Region e.V. laden Euch ein, um gemeinsam mit ExpertInnen und Entscheidern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den ländlichen Raum zu diskutieren.

Während der Fokus von Politik und Wirtschaft häufig auf der “Smart City” liegt, scheint der ländliche Raum ins Hintertreffen zu geraten. Deutschland steht jedoch wie kein anderes Land für dezentrale Prosperität und lebt sowohl ökonomisch, als auch kulturell von seinen Regionen. Die fortschreitende Digitalisierung bietet großes Potenzial, ländliche Regionen für die Zukunft zu entwickeln – auch vor dem Hintergrund ihrer spezifischen, strukturellen Herausforderungen. Deshalb gehören die digitalen Chancen für die Regionen auf die politische Agenda.

Die Veranstaltung markiert den Abschluss der Initiative “Digitale Region”. Die Initiative hat ein bundesweites Experten-Netzwerk zusammengebracht, um sektor- und disziplinenübergreifende Perspektiven, Ideen und Konzepte für die digitale Transformation im ländlichen Raum zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Hilfestellung zu geben für ganz konkrete Anliegen regionaler Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Gerne möchten wir nun die Erkenntnisse, Ergebnisse und Herangehensweise unserer Initiative diskutieren und in einen Dialog treten, sowohl über regionale Bedarfe und Entwicklungsperspektiven, als auch über Bedingungen und Maßnahmen die notwendig sind, damit die Gestaltung und Nutzbarmachung der Digitalisierung auch in der Fläche gelingt.

Anmeldung

Die Kapazitäten sind begrenzt auf 100 TeilnehmerInnen. Wir bitten daher um eine verbindliche Anmeldung unter folgendem Link. Eure Teilnahme gilt als bestätigt, wenn Ihr nach der Anmeldung von uns schriftlich benachrichtigt werdet.

Agenda

15:00 Uhr – Einlass

15:30 Uhr – Begrüßung  

Resa Mohabbat Kar (Geschäftsführer Collaboratory) – Über die Initiative

Dr. Kirsten Witte (Bertelsmann Stiftung) – Lebens- und Arbeitsraum Digitale Region

15:50 Uhr – Keynote

Dr. Sönke E. Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischer Landkreistages

16:10 Uhr – Vorstellung der Ergebnisse #DigitaleRegion

Arbeitsgruppen: Bildung, Mobilität, Arbeit/Wirtschaft, Politik/Verwaltung, Facing Fears

16:30 Uhr – Diverse Themen-Tische

16:50 Uhr – Kaffee-Pause

17:15 Uhr – Diskussion – digitale Agenda für den ländlichen Raum

Birgit Riess (Bertelsmann Stiftung, Director Programm Unternehmen in der Gesellschaft)

Marc Reinhardt (Capgemini, Senior Vice President, Leiter Public Sector)

Dr. Sönke E. Schulz (Schleswig-Holsteinischer Landkreistag, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

Gerald Swarat (Projektleiter Digitale Region)

18:00 Uhr – Abendempfang mit Buffet – Get Together

Moderation: Franz-Reinhard Habbel (Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes)

“Zukunft der Arbeit” und digitale Schule: Lehrer arbeiten mit dem Netz, Schüler arbeiten im Netz

Dass ohne die Kompetenz, digitale Werkzeuge bei der Arbeit zu nutzen, heutzutage nur noch schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt (in allen Qualifikationsstufen) bestehen, ist inzwischen wahrscheinlich selbst den meisten Kulturpessimisten aufgefallen. Es wird eigentlich nur noch darüber gestritten, in welchem Umfang die Digitalisierung in die einzelnen Berufe Einzug hält (Nein, ich verlinke hier jetzt nicht auf die Osborne-Studie).

Umso wichtiger sollte es ja eigentlich auch sein, dass wir dem Nachwuchs Kenntnisse für das Arbeiten im Netz und mit dem Netz vermitteln, damit diese später auf einem globalisierten Arbeitsmarkt die entsprechenden Chancen haben werden, sich gegen Wettbewerber aus den USA und Asien durchzusetzen.

Der Calliope mini ist ein gemeinsames IT-Projekt mehrerer bekannter Firmen und Stiftungen für die Schulen

Der Calliope mini ist ein gemeinsames IT-Projekt mehrerer bekannter Firmen und Stiftungen für die Schulen und soll das Verständnis für Computational Thinking fördern

Im Zuge des gerade veröffentlichten D21 Digital Indizes  haben wir uns auch an einer Sonderstudie der Initiative D21 zum digitalen Bildungsindex beteiligt. Die Studie hat sich mit den verschiedenen Kontexten befasst, innerhalb derer Schüler, Lehrer und Eltern sowohl mit Digitalisierung als auch mit Bildung in Kontakt kommen. Dabei ist bei der Analyse der Zahlen zu beachten, dass bezüglich der Lehrer von Lehrwelten, bezüglich der Eltern von Lernwelten und mit Blick auf die Schüler von Lebenswelten gesprochen wird. Nur wenn alle drei Welten Schnittmengen aufweisen – erforderliche digitale Strukturen sind an den Schulen vorhanden, Lehrkräfte sind pädagogisch in der Lage, Bildung digital zu vermitteln und das Curriculum berücksichtigt digitale Bildung – kann eine Digitalisierung des Unterrichts und der Schulen erfolgreich sein.

Konkret und mit Blick auf die empirisch vorgefundenen Ist-Zustände an deutschen Schulen: Lehrer besitzen gegenüber den Schülern einen Kompetenzvorsprung, wenn es darum geht, an Einzelplatzrechnern ab und an mit dem Netz zu arbeiten. Am Ende aber landen diese Ergebnisse dann eher in Word- und Powerpoint-Folien und Texten, die im Unterricht vorgetragen werden. Wenn es aber um das zeitgemäße Arbeiten im Netz geht, liegen die Kompetenzwerte der Schüler stets weit vor denen der Lehrer. Die Studie stellt hier zu fest: “Eine ganzheitliche digitale Bildung vereint dabei das Lernen mit und über digitale Medien“.

Die Frage ist also, ob es nicht längst zu spät dafür ist, Lehrer als geeignete Lehrpersonen für das kollaborative und interaktive Arbeiten im Netz anzusehen? Haben wir in Deutschland längst die Chance vertan, den Schülern beim Gang ins Netz zu helfen?

Die Studie befasste sich mit der Frage: Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Lehr- und Lernumgebungen auf den Digitalisierungsgrad von Schülern, Lehrern und Eltern? Hierfür wurden jeweils über 1.000 Lehrer, Schüler und Eltern in den Themenbereichen Offenheit, Zugang, Kompetenz und Nutzungsvielfalt befragt.

Schüler besitzen bezüglich des regelmäßigen Internetzugangs mit 92% den höchsten Zugangswert aller gemessenen Bevölkerungsgruppen und liegen damit auch vor Lehrern und Eltern. Der Wert für die Gesamtbevölkerung liegt bei gerade einmal 79%. Dieser Zugang erfolgt v.a. im Gegensatz zu den Älteren über mobile Endgeräte.

Wenn das Internet durch die Schüler genutzt wird, geht es v.a. um soziale Medien, Computerspiele und Videonutzung. Dies steht im Gegensatz zur Nutzung des Netzes auf Seiten der Lehrer, die das Netz vor allem produktiv nutzen (Cloud, Textverarbeitung und Suchfunktion für die Schultätigkeit)

Spannend ist, dass die Lehrer im Bereich klassischer einzelplatzbezogener Tätigkeiten (Präsentation erstellen, Drucker installieren, Textbearbeitung nutzen) stets vor den Schülern liegen. Wenn es jedoch darum geht, Inhalte in den sozialen Medien oder auf Webseiten einzustellen, wenn es also um kollabortaive und kommunikative Tätigkeiten geht, liegen die Schüler stets vor den Lehrern (und den Eltern). D.h. dass zukunftsgerichtete Kenntnisse des Arbeitens im Netz von den Schülern stets besser beherrscht werden als von den Lehrkräften, die ihnen da eigentlich beibringen sollen. Problem dabei bisher: Den Schülern wird weder durch Lehrer noch Eltern gezeigt, wie sie ihre Fähigkeiten produktiver nutzen können.

Denn Schüler nutzen soziale Medien und Videportale deutlich häufiger für die Unterrichtsvorbereitung (47% und 59%) als Lehrer (11% und 37%). Besonders eklatant ist der Unterschied im Bereich kommunikativer Plattformen wie beispielsweise WhatsApp. Schüler nutzen diese zu 68%, Lehrer nur zu 16%.

Dass das Internet Möglichkeiten bietet, beruflich/ beim Lernen flexibler zu sein, meinen 78% der Schüler aber nur 58% der Lehrer. Auch die Wichtigkeit von Programmierkenntnissen wird von den Schülern deutlich wichtiger eingeschätzt als von den Lehrern.

Obgleich also die Schüler beim Arbeiten im Netz grundsätzlich deutlich kompetenter sind als die Lehrkräfte, ist der Anteil der Versorgung mit Geräten im Unterricht bei den Lehrern bis um den Faktor 3 höher als bei den Schülern (Laptop: Lehrer 53%, Schüler 20%). Wenn es um Smartphones geht, dreht sich das Verhältnis um. 8% der Schüler nutzen im Unterricht ein Smartphone, aber nur 2% der Lehrer.

Nur jedem 50zigsten Schüler steht aber ein durch die Schule zur Verfügung gestellter Laptop zur Verfügung. Dafür kann über die Hälfte der Schüler regelmäßig einen Overheadprojektor-Projektor im Unterricht nutzen. Der allerdings hat in der Regel keinen Internetanschluss (kleiner Scherz am Rande).

Nach wir vor dürfen 1/3 der Schüler explizit keine eigenen Geräte für den Unterricht nutzen. Gibt es entsprechende Infrastruktur an der Schule zur gemeinschaftlichen Nutzung von Inhalten, so scheint es eine mangelnde Information der Schüler durch die Lehrer zu geben; die Kenntnis über diese angeblich vorhandene Infrastruktur ist bei allen technischen Mitteln bei den Schülern geringer als bei den Lehrern

Die Hälfte aller Lehrer (49%) nutzt keinerlei Form der beruflichen Weiterbildung zum Arbeiten im Netz. Die Frage, inwiefern die Schulleitung auf die Notwendigkeit der digitalen Kompetenz reagieret, wird von Schülern und Lehrern sehr unterschiedlich beurteilt. 42% der Lehrer sprechen von einem Medienkonzept an ihrer Schule; aber nur 24% der Schüler können das bestätigen. Hier scheint es einen Widerspruch zwischen Anspruch und Umsetzung zu geben.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass jeder vierte Lehrer mit seinen Schülern überhaupt nicht digital kommuniziert. 62% der Lehrer beklagen die fehlende digitale Kompetenz ihrer Kollegen. 88% der Eltern sind der Meinung, dass digitale Kompetenzen heute auf dem Arbeitsmarkt unabdingbar sind.

Besonders auffällig: Schulen, die sich selbst als digitale Pilotschulen begreifen, schneiden in allen Bereichen deutlich besser ab als „normale“ Schulen. Dies stellt einen interessanten Handlungsansatz für Schulleitungen dar, die den digitalen Pfad beschreiten wollen. Bei den Schulen, die ein Medienkonzept erarbeitet haben und dies nach außen hin aktiv kommunizieren, steigen die Fortbildungsquote, die Ausstattungsquoten und die Integration der digitalen Werkzeuge in den Unterricht. Dem Bekenntnis zur digitalen Transformation folgen dann also auch meist Taten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es an den “nicht-digitalen” Schulen viele engagierte Lehrer gibt, die nur darauf warten, die Erkenntnisse der digitalen Vorreiter auch bei sich an der eigenen Schule nutzen zu können. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese engagierten Lehrer die notwendige Rückendeckung beim Betreten neuer Pfade durch die Schulleitung bekommen.

Was kann mit Blick auf die Zukunft der Arbeit dann nur die Empfehlung an die Eltern sein, deren Kinder nicht die digitalen Pilotschulen besuchen? Vielleicht etwas überspitzt formuliert: Setzen Sie sich ab und an gemeinsam mit Ihren Kindern vor die PCs oder Smartphones, um sich von den Kindern Kenntnisse in der Kollaboration und Kommunikation beibringen zu lassen. Umgekehrt sollten Sie Ihre Kinder bezüglich des Umgangs mit den möglichen Risiken des Netzes informieren. Warten Sie aber keinesfalls auf einen möglichen ganzheitlichen, integrierten und nachhaltigen politischen Plan zur Digitalisierung Ihrer Schule. Bis dahin sind Ihre Kinder längst der Schule entwachsen.

d2030

Digitalisierung und Zukunft der Arbeit: Wie lebt es sich im Deutschland des Jahres 2030?

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf die Initiative D2030, die von unserem Blog-Autoren und Zukunftsforscher Klaus Burmeister ins Leben gerufen und u.a. von der Deutschen Telekom AG, SAP und dem Stifterverband unterstützt wird, hinzuweisen. Die Initiative beschäftigt sich mit den folgenden Fragen (und ist daher auch für uns mit unserem Schwerpunkt zur Zukunft der Arbeit höchst relevant):

  • Wie wird sich Deutschland langfristig entwickeln?
  • Welche Erwartungen, Hoffnungen und Ängste verbinden Bürgerinnen und Bürger mit der Zukunft Deutschlands?
  • Welche Brüche in der Entwicklung sind denkbar, welche Konflikte zeichnen sich ab?
  • Wo und wie können wir umsteuern, um Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen?
  • Was macht Deutschland nach innen und nach außen „zukunftsrobust“?

Im Zuge des Prozesses wurde nun durch die Initiative eine Umfrage aufgesetzt. Hierzu schreibt Klaus Burmeister:

“Mit dem Projekt „D2030 – Eine Landkarte für die Zukunft“ hat ein breites Bündnis aus Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft einen bundesweiten Dialog zur Zukunft unseres Landes angestoßen. D2030 ist politisch unabhängig und entwickelt bis zur Bundestagswahl 2017 Szenarien zur langfristigen Zukunft Deutschlands – partizipativ und open source. Machen Sie mit beim ersten D2030-Online-Dialog  www.umfrage.d2030.de.”

Wer sich informieren möchte, wer die Initiative unterstützt, kann am besten auf diese Seite schauen.

Aufgrund des Initiators und der Unterstützer ist gewährleistet, dass die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Wir würden daher die Umfrage hiermit gern unterstützen und uns freuen, wenn möglichst viele Menschen daran teilnehmen würden.

colab

Umfragen zur Digitalisierung: Zwischen Zukunftsangst und Leben auf dem Lande

Diese Woche gibt es keinen klassischen Blogbeitrag. Stattdessen wollen wir auf einige Aktivitäten und Umfragen von Projektpartnern hinweisen, bei denen ein genauerer Blick lohnt. Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust, den einen oder anderen Fragebogen mit euren Erfahrungen in diesem Neuland zu bereichern.

Im Zuge unserer gemeinsamen Arbeit mit dem Internet und Gesellschaft Collaboratory zum Potenzial digitaler (ländlicher) Regionen in Deutschland wollen wir einen Versuch wagen, die eventuell tief sitzenden Ängste der Deutschen gegenüber diesem Netz und der Digitalisierung zu ergründen. Dass eine digitale Umfrage, die digital verbreitet wird, nicht unbedingt von denen gelesen und ausgefüllt wird, die gegenüber dem Netz skeptisch eingestellt sind, ist uns dabei bewusst. Wir werden uns die Ergebnisse anschauen und überlegen, ob es Sinn machen könnte, eventuell eine ergänzende Telefon-Umfrage durchzuführen.

Hier geht es zur Umfrage. (Ängste)

Wir können euch aber in diesem Kontext noch eine zweite Umfrage anbieten, die sich mit den eher positiven Aspekten der Digitalisierung ländlicher Räume befasst. Wir sind auf der Suche nach guten Beispielen (In- und Ausland), die aufzeigen, wie Kommunen und Unternehmen mit sozialer Verantwortung mit Hilfe des Netzes gegen das Sterben der Fußgängerzonen und die Entvölkerung wirtschaftlich defizitärer Regionen angehen können. Dabei kann es um regionalwirtschaftliche Konzepte, Gesprächskreise oder auch Fortbildung der lokalen Einzelhändler gehen. Wäre super, wenn ihr uns das eine oder andere Beispiel nennen könntet.

Hier geht es zur zweiten Umfrage. (Beispiele)

Schließlich befasst sich auch die Uni Paderborn aus (naheliegenden) Gründen mit dem Grad der Digitalisierung insbesondere in KMUs. Die Umfrage (Dank an InnoZent OWL für den Hinweis) läuft bis zum 31. August 2016 . Der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Paderborn hat diesen Fragebogen entwickelt, der einer Erhebung des ganzheitlichen Digitalisierungsstandes in kleinen und mittelständischen Unternehmen dieser Region dienen soll. Die Umfrage ist daher besonders auf Unternehmen aus der größeren Region von Ostwestfalen-Lippe ausgerichtet. Nicht erst einmal habe ich von Unternehmern vor Ort gehört, dass man sich inzwischen in digitalen Themen vor dem Ländle platziert sähe. Die Ergebnisse werden zeigen, wo die KMUs tatsächlich stehen.

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 16 Minuten. Alle Angaben werden selbstverständlich anonymisiert und vertraulich behandelt (das gilt natürlich auch für die ersten beiden Umfragen).

Grad der Digitalisierung von KMUs in OWL.

Der Augenhöhe-Film war in den letzten Monaten auf verschiedenen Kanälen zu sehen und hat den Beschäftigten in diesem Lande einen völlig neue Blick auf das Thema Wertschätzung durch den Arbeitgeber eröffnet. Das Projekt läuft nun auf regionaler Ebene weiter. Im Zuge dieser Regionalisieren organisiert das Augenhöhe-Team in Berlin ein AugenhöheCamp.

In der Ankündigung heißt es:

Wie kann man eine Arbeitswelt auf Augenhöhe gestalten, was konkret tun? Das AUGENHÖHEcamp bietet eine Plattform für Unternehmer, Führungskräfte und Personaler, die sich dazu austauschen und voneinander lernen möchten. Das AUGENHÖHEcamp lädt dazu ein, eigene Erfahrungen weiter zu geben, zu inspirieren und sich inspirieren zu lassen, vom jungen Personaler bis zum gestandenen Geschäftsführer – auf Augenhöhe.

Zeit: Donnerstag, 8. September 2016, von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr (MESZ)
Ort: betahaus – Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin

 

Da wir meinen, dass ein solches Engagement unbedingt Unterstützung verdient, haben wir an dieser Stelle nochmal explizit darauf hingewiesen. Nähere Infos gibt es auch auf der Seite von Inga Höltmann.

#wirfürHannes

Heute beherrschte in Deutschland ein Hashtag auf Twitter: #wirfürHannes“. Viele Menschen in den sozialen Medien waren perplex, dass in ihrer Timeline mit diesem Hashtag immer wieder ein Mensch auftauchte, von dem sie zuvor noch nie gehört hatten.

#wirfürHannes stand für die Suche nach Johannes Korten, der über seinen Blog und Twitter heute Morgen mitteilte, dass er des Lebens müde sei – und es dann beendete. Johannes Korten war Autor u.a. auf unserem Blog. Wir sind schockiert und sehr traurig.

Ich habe heute immer wieder versucht, mich in die Köpfe der Menschen, die Johannes nicht kannten, hinein zu versetzen. Sie werden sich sicher gefragt haben, wieso das soziale Netz in Deutschland heute durch einen Namen einer Person bestimmt wird, die kein Politiker, bekannter Musiker oder Sportler gewesen ist. Sie werden sich sicher gefragt haben, was dieser Mann geleistet haben muss, dass ihm durch so viele Menschen Mitgefühl und positive Emotionen entgegen gebracht wird.

Vor etwa 5 Jahren bin ich Johannes zum ersten Mal begegnet. Wir saßen auf einem Podium und diskutierten miteinander Fragen der Unternehmenskultur; wie Unternehmen mit den Menschen, die in ihnen arbeiten, umgehen, wie Arbeitnehmer authentisch bleiben können, wie dieselbe Augenhöhe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hergestellt werden könnte.

Diese Panels werden eigentlich stets von Menschen besetzt, die auf der Bühne eine Rolle einnehmen, eine Rolle, die von ihnen erwartet wird, da sie das Unternehmen oder die Institution XY vertreten. Da er für eine Bank gearbeitet hat, erwartete ich auch von ihm die Rolle des Bankenvertreters. Dann aber sprach da plötzlich der Mensch Johannes. Johannes war ganz er selbst. Das hat mich unmittelbar und tief beeindruckt.

Dem Menschen Johannes bin ich dann die folgenden Jahre über Facebook und seine Blogbeiträge gefolgt. Immer wieder haben mich seine zutiefst menschlichen Einwürfe zu verschiedenen Themen beeindruckt. Johannes hatte die Gabe, seine Perspektiven immer sehr bildlich und genau beschreiben zu können. Johannes versteckte sich nicht (wie viele von uns) hinter seiner Rolle (als Bankmitarbeiter), es gab immer die ungefilterten und ungeschützten Gedanken des Menschen Johannes zu lesen. Er schrieb aber nicht nur über seine Mitmenschen, er handelte auch in ihrem Sinne. Johannes half im letzten Jahr einer in Not geratenen Familie unter dem Hashtag #EinBuchfürKai, indem er sich über Wochen hinweg in den Medien engagierte.

Ich fragte Johannes im letzten Jahr, ob er nicht einen Beitrag für diesen Blog schreiben wolle; er wählte das Thema Vereinbarkeit. Der Text wurde zum erfolgreichsten Beitrag im Zuge des BarCamps. Die Erklärung liegt auch hier auf der Hand. Erneut war es der Mensch Johannes, der über Probleme schrieb, die uns alle bewegen. Er nahm uns mit auf seine Reise dahin, wir er sich Vereinbarkeit vorstellte.

Zuletzt unterstützte Johannes eine Kampagne für eine Knochenmarkspende in unserem Freundeskreis.

Diese drei Beispiele, die nur stellvertretend für das Wirken von Johannes stehen, sollen Lesern, die Johannes nicht kannten, eine Erklärung dafür geben, was für ein Mann er war. Warum so viele Menschen heute Vormittag gebangt und versucht haben, ihn zu finden. Ihm Hilfe angeboten haben und ihn davon überzeugen wollten, nicht aufzugeben.

Johannes hatte immer ein offenes Ohr für sein Gegenüber, hatte immer Bereitschaft zur Hilfe signalisiert. Vielleicht war ist diese Bürde zu schwer geworden. Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Ohren für ihn offen genug waren, ob wir, die wir ihn gekannt haben, alles getan haben, um auch ihm zu helfen.

Die Welt hat einen tollen Menschen verloren. Wir werden ihn vermissen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Das Projekt-Team “Zukunft der Arbeit”

Umfrage unter regionalen Akteuren zur Zukunft des Lebens und Arbeitens auf dem Lande

Während jahrelang sowohl in den deutschen Medien als auch der deutschen Regionalpolitik das  Gefahrenszenario der aussterbenden ländlichen Regionen an die Wand gemalt wurde, deutet sich gegenwärtig und für die Zukunft eine schrittweise Abkehr von dieser so altbekannten Art, auf die ländlichen Regionen zu schauen, an.

Die Digitalisierung unseres Lebens und unseres Alltags bringt nicht nur einen wirtschaftlichen Strukturwandel mit, der das sogenante Sterben der Innenstädte befördert sondern hat leise und nahezu unbemerkt bereits zu einem veränderten Verhältnis von Land und Stadt geführt. Die Gründe, in der Stadt zu arbeiten, dort einzukaufen oder sich zu treffen nehmen in Folge der Digitalisierung immer mehr ab. Arbeiten kann mobil von zuhause (auf dem Lande?) aus erfolgen (erste ländliche Coworking-Räume haben sich bereits gebildet), regional beheimatete Einzelhändler können plötzlich ihren potenziellen Absatzmarkt mit Hilfe des Netzes vervielfachen, Arzt-Termine können auch via Video-Call erfolgen und der Stress- und Lärmpegel auf dem Land ist deutlich niedriger. Warum sollte also nur in den Städten die Zukunft zu finden sein?

Die Initiative “Digitale Region“, initiiert vom Internet und Gesellschaft Collaboratory und dem Verein Unternehmen für die Region, wird sich in den anstehenden Monaten mit diesem neuen Blick auf die ländlichen Regionen befassen. Partnerregionen unserer Initiative sind dabei die Gemeinde Wennigsen und die Region Augsburg.

Im Zuge der Initiative, die auch vom Projekt “Zukunft der Arbeit” (uns) unterstützt wird, wurde nun ein Fragebogen online gestellt, der sich an die regionalen Akteure aus der Wirtschaft und Politik richtet. Es wird in dem Fragebogen abgefragt, in welcher Weise bereits Aktivitäten zu oder Diskussionen über diese neuen Perspektiven erfolgen und ob regionale Netzwerke hier schon erfolgreich gewesen sind.

Alle Interessierten aus allen Regionen Deutschlands sind herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse werden zeitnah (und anonymisiert) veröffentlicht, um den Akteuren vor Ort als Wissensbasis für die eigene Arbeit zu dienen.

Falls Fragen bestehen, wendet euch bitte gern auch direkt an mich unter ole.wintermann@bertelsmann-stiftung.de

–> Hier geht es zur Umfrage.

IMG_6226

Augenhöhe-Projekt: #OWL Film über die #ZukunftderArbeit!

Vor einigen Monaten hat das Augenhöhe-Projekt den Nerv der Zeit getroffen, als es darum ging, in der Dokumentation gute Unternehmensbeispiele zu zeigen, in denen Arbeitnehmer wertgeschätzt und auf Augenhöhe von ihrem Arbeitgeber behandelt werden. Scheinbar scheint in deutschen Unternehmen bei diesem Thema Einiges im Argen zu liegen. Gerade aber in Zeiten der Digitalisierung der Arbeitswelt kommt es mehr denn je darauf an, die Menschen in den Angestellten und nicht nur die Produktionsfaktoren in ihnen zu sehen. Arbeitgeber, die das rechtzeitig erkennen, werden mehr Chancen haben, die digitale Disruption zu meistern.

Das Augenhöhe-Projekt geht jetzt in die Regionen. Ostwestfalen-Lippe ist ein idealer Standort für ein solches regionalisiertes Projekt. Wir freuen uns, wenn wir das Ansinnen unterstützen können und geben im Folgenden den Aufruf wieder.

„Wie möchten Sie in Zukunft arbeiten?“ „Was sind die Werte der neuen Arbeitswelt?“ „Was bedeutet AUGENHÖHE?“ Diese Fragen möchte das fünfköpfige Augenhöhe Regionalteam mit einem Dokumentarfilm in der Region Ostwestfalen-Lippe beleuchten. Noch in diesem Jahr soll der Film Realität werden und Ende 2016 Unternehmen, Verbänden, Schulen, Hochschulen, Kinos und Interessierten zur Verfügung stehen, damit Menschen dazu ins Gespräch kommen. Die Weichen dafür sind gestellt. ABER um das Projekt realisieren zu können, startet ab dem 26.02.2016 auf der Crowdfunding-Plattform www.startnext.com die Start- und Finanzierungsphase. Ab diesem Zeitpunkt kann das OWL Film-Projekt unterstützt um zum Erfolg verholfen werden.

ZIEL des Projektteams ist es, mit einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne und anschließender Filmdokumentation, Unternehmen aus OWL unterschiedlicher Branchen und Größen darzustellen, in denen die neue Arbeitswelt bereits gelebt wird, mit den Menschen, die diese aktiv mitgestalten. Der Film soll berühren, inspirieren und Mut machen, sich neuen Denkmodellen zu öffnen – in einer Zeit, in der Bedürfnisse und Werte wie Selbstbestimmung, Partizipation und Potenzialentfaltung wichtige, menschliche und erfolgsbringende Aspekte sind. Eine echte Herzensangelegenheit!

Warum OWL? Weil in der starken Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe ein großes Potenzial liegt. Basierend auf Vertrauen, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Und das Regionalteam ebenfalls aus OWL stammt – dort lebt und arbeitet. AUGENHÖHE wird bereits von einer aktiven Community erfolgreich in die Welt getragen. 

Filmdreh team

Gesellschaft und Arbeitswelt im Wandel

AUGENHÖHE hat nichts mit körperlicher Größe zu tun, sondern mit Haltung und persönlicher Einstellung. AUGENHÖHE ist eine Chance, die gesellschaftlichen Entwicklungen in die Arbeitswelt zu übertragen – so, dass am Ende alle davon profitieren. Ist das mit unternehmerischen Denken vereinbar? Ja! Denn Begegnungen auf Augenhöhe öffnen den Dialog zwischen Menschen und schaffen positive Ergebnisse.

Dass Ostwestfalen-Lippe verbindet und gut vernetzt ist zeigt sich dadurch, dass viele Menschen bereits aktiv die Augenhöhe-Community unterstützen und sich die Realisierung des Film-Projektes AUGENHÖHEregional OWL wünschen.

Folgen Sie AUGENHÖHEregional OWL auch auf Facebook, Twitter, Xing.


Pressekontakt
:

Sandra Wilms
info@sandra-wilms.de
Mobil +49 170 46 46 185

Co-Working-Spaces: Leben und Arbeiten auf dem Lande

In dieser Woche war der @isarmatrose bei uns im Hause und hat von seinen Reisen durch Europa berichtet, auf denen er etliche Co-Working-Spaces besucht und genutzt hat. Co-Working-Spaces sind ein wesentlicher Bestandteil der #ZukunftderArbeit, weil damit neue Formen der Zusammenarbeit, der Auflösung der Grenzen zwischen in- und extern und des agilen Projektmanagements einhergehen. In Deutschland beginnt diese Form der Arbeit erst gerade bekannt zu werden.

Berlin ist deutschlandweit bisher sicherlich ein HotSpot der Co-Working-Szene. Nicht umsonst wird das St. Oberholz als klassischer Treffpunkt der digitalen Boheme zunehmend Spaces für diese Art der Zusammenarbeit anbieten. Tobias wird das St. Oberholz und Unternehmen, die sich über diese Innovationen des Arbeitsprozesses informieren wollen, dabei unterstützen. Daneben ist Tobias auch weiterhin bei den Netzpiloten.de aktiv. In dem Interview unterhalten wir uns über seine aktuellen Pläne zur Co-Working-Thematik sowie die Potenziale, die diese neue Form des Arbeitens gerade für die ländlichen Regionen in Deutschland bietet.

IMG_1346

Die Zukunft der Arbeit – in digitalen und ländlichen Regionen

Monika Jaskula vom Internet und Gesellschaft Collaboratory hat mich auf die folgende Ausschreibung des Colab zu “Digitalen Regionen”  aufmerksam gemacht, die ich hier im Anschluss gern poste. Die Digitalisierung wird, wenn wir in Deutschland irgendwann eine flächendeckende und international wettbewerbsfähige digitale Infrastruktur haben sollten, “Ländlichkeit” und “Urbanisierung” vollkommen neu definieren. Das Leben auf dem Lande wird in einer digitalen Welt neuen Schwung erhalten, da nahezu alle Gründe zum Wohnen in der Stadt obsolet werden. Wie eine solche digital-ländliche Region aussehen könnte, wird in der unten genannten Initiative diskutiert werden. Jede/r Interessierte ist zum Mitmachen eingeladen.

Hiermit möchten wir Sie auf die 11. und gemeinsame Initiative des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. und Unternehmen für die Region e.V. unter dem Titel “Digitale Region – Aus dem Land, für das Land” aufmerksam machen, für die Sie sich ab sofort als ExpertIn bewerben können:

Bewerbungsformular für die Initiative

Das Internet & Gesellschaft Collaboratory (kurz: CoLab) ist eine offene Experten- und Interventionsplattform und möchte die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven mit relevanten Stakeholdern betrachten und diskutieren – interdisziplinär und praxisbezogen. Im Rahmen der CoLab-Initiativen treffen sich ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um in einem begrenzten Zeitraum ein aktuelles Thema zu erörtern.

Unternehmen für die Region e.V. (UfdR) ist ein gemeinnütziger Verein, der als bundesweite Plattform 20 regionale und unternehmensinitiierte Netzwerke vereint, die im interdisziplinären Verbund regionalen Herausforderungen in konkreten Projekten begegnen. Die Frage nach den Auswirkungen des digitalen Wandels auf Geschäftsmodell, Mitarbeiter und Arbeitsorganisation ist für die KMU dabei zentral.

Zur 11. Initiative:

Die fortschreitende Digitalisierung bietet großes Potenzial, ländliche Regionen für die Zukunft zu wappnen und Herausforderungen wie Landflucht, demografischem Wandel und Infrastrukturverfall entgegen zu wirken. Die Initiative “Digitale Region” erarbeitet deshalb konkrete Lösungsansätze in Form von digitalen Strategien und Geschäftsmodellen, mit denen  beispielsweise der Fachkräftemangel reduziert, die Daseinsvorsorge aufrecht erhalten und Lebensqualität in mittleren und kleinen Städten sowie im ländlichen Raum erhalten oder gar verbessert werden kann. Dazu kollaborieren die ExpertInnen erstmalig mit regionalen Netzwerken, die sich mit ihren Stärken, lokalen Strukturen und bereits etablierten Modellen den Chancen des digitalen Wandels öffnen wollen.

Unternehmen und Institutionen können die Initiative zudem als Förderer unterstützen. Genaueres finden Sie hier.

Ab sofort ist es möglich, sich als ExpertIn zu bewerben:

Bewerbungsformular für die Initiative

Alle Informationen finden Sie auch hier:

www.collaboratory.de

http://blog.collaboratory.de/

Wir würden uns sehr über Ihre Bewerbung freuen!

barcamp

“HR Inspiration Camp” zur #ZukunftderArbeit am 26. Februar in Bielefeld

Was ist New Work? Wie funktioniert Arbeiten auf Augenhöhe? Welche Ideen und Ansätze gibt es rund um das Thema Arbeiten 4.0? Am 26. Februar dreht sich beim ersten “HR Inspiration Camp” in Ostwestfalen alles um die Frage “Wie werden und wollen wir in Zukunft arbeiten”. Gemeinsam mit Connext / girls4IT, Die Talent-Werker, Trendbrause und ViaCon lädt die Bielefelder Digitalagentur comspace Personalverantwortliche und Arbeitskultur-Interessierte zu Impulsvorträgen, Workshops, Wissensaustausch und Netzwerken ein.

60 Teilnehmer – 3 Impuls-Vorträge – 18 Workshop-Sessions

Nach dem Motto “Mitmachen statt Frontal-Vortrag” bietet das Event rund 60 Teilnehmer_innen eine Plattform, um sich in überschaubarer, produktiver Runde mit anderen Praktikern und Experten auf Augenhöhe auszutauschen. Keynote-Referent und Berater für Unternehmensentwicklung Guido Bosbach startet mit einem Kurzvortrag zur Zukunft der Arbeit. Weitere Impulse und Praxisbeispiele folgen von Buchautor und Cleverheads-Geschäftsführer Martin Gaedt zum Mythos Fachkräftemangel sowie Uwe Lübbermann: Der zentrale Moderator und Gründer des Getränkehersteller-Kollektivs Premium Cola demonstriert eine Unternehmensführung, die konsequent auf Konsensdemokratie setzt.
Anschließend geht es in die Sessionplanung, bei der jeder Teilnehmer ein Thema, eine Frage oder ein Problem vorschlagen kann, das in den moderierten Workshops diskutiert werden soll. Als Gastgeber wird das comspace-Team – Ehrensache – auch eine Session zu den eigenen Erfahrungen in Sachen Arbeitskultur auf Augenhöhe anbieten, die auf modernes Recruiting, Feelgood Management und Familienfreundlichkeit setzt.

Mitmachen? So geht’s

Das HR Inspiration Camp findet am Freitag, den 26. Februar 2016 von 9:30 bis 18 Uhr in den Agenturräumen von comspace, Elsa-Brändström-Straße 2-4 (gegenüber der IHK), in Bielefeld statt. Weitere Infos zum Event, den Referenten, zur Ticketbestellung und Anfahrt gibt es unter www.hric.de.

Exkurs zum Format: “Unkonferenz” in entspannter Atmosphäre

Im Gegensatz zu klassischen Kongressen mit festem Ablauf und zuhörendem Publikum setzten Unkonferenzen wie Barcamps und Open Space Events auf offenen Wissensaustausch und die gemeinsame Lösung von Problemen. Die Themen werden dabei meist erst am Veranstaltungstag festgelegt: Die Teilnehmer bringen Ideen ein und stimmen demokratisch ab, welcher Vorschlag als Session angeboten wird.

HR Inspiration Camp – alle Infos in Kürze

  • Das Event richtet sich an: Personalverantwortliche und alle Arbeitskultur-Interessierten, die sich aktiv zur Zukunft der Arbeit austauschen wollen und Praxis-Impulse suchen
  • Format: “Unkonferenz” – Impulsvorträge und offene, moderierte Workshop-Sessions nach dem Motto “Fragen, Diskutieren, Workshoppen, Erfahrungen austauschen, Probleme lösen”
  • Termin: Freitag, 26. Februar 2016, Start 9:30 bis ca. 18 Uhr
  • Veranstaltungsort: comspace GmbH & Co. KG, Elsa-Brändström-Straße 2-4, Bielefeld
  • Tickets: www.hric.de (Teilnahmegebühr 50 Euro)
  • Veranstalter: comspace, Connext / girls4IT, Die Talent-Werker, Trendbrause, ViaCon
  • Hashtag: #HRIC

Weiterführende Infos und Links zum Thema

_______________________________________________________________________

Dieser Text und der Veranstaltungshinweis stammen vom @probefahrer